Konzept des Gemeinsamen Lernens

Einleitung

Inklusion in der Praxis ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, der wir uns jeden Tag neu stellen.

Aufgabe der Grundschule ist es, Schülerinnen und Schüler auf das Leben vorzubereiten. Sie sollen in ihrer individuellen Persönlichkeit gestärkt werden, um in der Gesellschaft zurechtzukommen. Wir vermitteln ihnen Normen und Werte, die ihnen bei der Orientierung im Alltag helfen sollen.

Im Miteinander von Schülerinnen und Schüler und Erwachsenen ist uns besonders wichtig,

  • die Rechte und Grenzen anderer zu respektieren.

  • die anderen zu schätzen, auch wenn er oder sie anders denkt.

  • zu erleben, dass wir nicht allein sind, sondern füreinander einstehen.

  • dass wir uns einmischen, wenn es um das friedliche Miteinander und um unsere (Um-)Welt geht.

In unserer Schule leben und lernen Kinder und Erwachsene zusammen.

Wir setzen uns für die Weiterentwicklung des gemeinsamen Lernens ein und befinden uns auf dem Weg zur Inklusion.

Zur gelebten Inklusion gehört, dass wir uns an der bunten Vielfalt erfreuen. Jeden Tag bringen wir durch unsere schulinternen Konzepte und unsere Pädagogik Ordnung in das Chaos. Im Rahmen unseres ausgewogenen Classroom Managements halten wir stets die Fäden in der Hand, nehmen uns für jede Schülerin und jeden Schüler Zeit und versuchen, für alle Schülerinnen und Schüler Erfolge zu ermöglichen.

Wir als Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher haben hohe Ansprüche an die Kompetenzerwartungen, welche die Schülerinnen und Schüler erreichen sollen und an unsere Professionalität. Wir bilden uns stets fort, hospitieren gegenseitig, pflegen einen respektvollen Umgang und üben konstruktiv Kritik. Auf dem Weg zu Inklusion sind wir häufig Situationen ausgesetzt, in denen wir schnell reagieren müssen und uns den Rücken stärken. Die Inklusion von Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbereichen bringt uns manchmal an unsere Grenzen. Deswegen ist es wichtig, dass wir im multiprofessionellen Team gut und effizient zusammenarbeiten. Wir verstehen uns als Türöffner für die gesellschaftliche Teilhabe aller. Dafür benötigen wir aber die Unterstützung von sozialen Institutionen in zeitlicher, personeller, räumlicher und finanzieller Hinsicht. Wenn die notwendigen Rahmenbedingungen, die wir für unsere Schule in diesem Konzept schriftlich fixiert haben, alle geschaffen sind, können wir die Ideale der Inklusion optimal in die Praxis übertragen. Die Praxis zeigt uns bereits, dass wir mit ganz wenig eine Menge erreichen können. Wir ziehen alle an einem Strang.

Wir geben allen Schülerinnen und Schüler eine Stimme und zeigen ihnen Wege auf, wie sie an der Gesellschaft, in der sie leben, teilhaben können.

Zusammen bringen wir Licht ins Dunkel!

Zusammen schaffen wir ein Netzwerk, das uns hilft, dass alle Schülerinnen und Schüler vom gemeinsamen Lernen profitieren können.

Unser Inklusionskonzept basiert auf einem hohen Maß an Flexibilität, weil Inklusion uns stets zum Improvisieren herausfordert. Wir Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher lassen uns stets auf Unbekanntes und Neues ein. Wir planen und organisieren in engem Austausch mit allen am Lernen der Schülerinnen und Schüler Beteiligten.

Inklusion bedeutet für uns auch, dass wir die Balance halten, für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten individuelle Zielformulierungen zu treffen und ihnen gerecht zu werden und gleichzeitig alle Schülerinnen und Schüler im Blick zu behalten. Keine Schülerin und kein Schüler darf sich vernachlässigt, überfordert oder unterfordert fühlen. Alle sollen die Chance haben, in einer angenehmen Lernatmosphäre mit Freude zu lernen.

Mit Inklusion wollen wir erreichen, dass sich der Blickwinkel „normaler“ Kinder für die Vielfalt öffnet. Alle Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von Einschränkungen ein positives Feedback bekommen, so dass sie sich bei uns angenommen und wohl fühlen.

Unterschiede sollen von allen Schülerinnen und Schülern akzeptiert werden. Gemeinsamkeiten sollen erkannt werden.

Inklusion ist nicht Aufgabe eines Einzelnen, sondern aller am Leben und Lernen der Schülerinnen und Schüler Beteiligten und der Gesellschaft.

Unser Inklusionskonzept steht und fällt mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Nur, wenn die Rahmenbedingungen geschaffen sind, können wir für alle Schülerinnen und Schüler die optimale Förderung gewährleisten. Inklusion verstehen wir als Prozess.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Grundlagen der sonderpädagogischen Förderung sind die UN-Behindertenrechtskonvention, das Grundgesetz, das Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Erlasse des Kultusministeriums (1994) zur sonderpädagogischen Unterstützung.

Mit dem Inkrafttreten der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Jahre 2009 steht die Förderdiagnostik zukünftig im Dienste der Entwicklung eines inklusiven Bildungs- und Erziehungssystems. Neben ganz zentralen Rechten ist in der Behindertenrechtskonvention auch das Recht auf inklusive Bildung (Art. 24 der Konvention) verankert.

„Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen(…). Bei der Verwirklichung dieses Rechts stellen die Vertragsstaaten sicher, dass (…) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen in der Gemeinschaft, in der sie leben, Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und an weiterführenden Schulen haben (…); ebenfalls dass (…) in Übereinstimmung mit dem Ziel der vollständigen Integration wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen in einem Umfeld, das die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet, angeboten werden.“ (Art. 24 UN BRK)

Im 9. Schuländerungsgesetz wird das Gemeinsame Lernen rechtlich verankert: „Die Schule fördert die vorurteilsfreie Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung. In der Schule werden sie in der Regel gemeinsam unterrichtet und erzogen (inklusive Bildung). Schülerinnen und Schüler, die auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden nach ihrem individuellen Bedarf besonders gefördert, um ihnen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung zu ermöglichen“ (§ 2 Absatz 5 neu, 12).

 

Auf dem Weg zur Inklusion1

Schülerinnen und Schüler mit bestimmten Bedarfen werden bereits im November vor der Einschulung beim Schulspiel in Hinblick auf ihre Bedürfnisse begutachtet. Auf der Basis dieser frühen Diagnostik setzen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten unter anderem die Klassen zusammen.

Alle Schülerinnen und Schüler haben das uneingeschränkte Recht, diese Schule zu besuchen. Die Schule stellt sich in enger Kooperation mit der Stadt Dortmund rechtzeitig auf besondere Bedürfnisse jedes Lernenden ein. Damit wir uns und unsere Schule rechtzeitig, also vor der Aufnahme des Kindes, an die Bedürfnisse anpassen können, sind wir auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern sowie den abgebenden Institutionen angewiesen. Leider können wir hier keine Schülerinnen und Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, annehmen, weil wir nicht barrierefrei sind und keine barrierefreien Räumlichkeiten haben.

Klassenbildung ist durch feste Größen festgelegt. Für jeden einzelnen Lernenden wird im Rahmen unserer Möglichkeiten nach dem jeweiligen Bedarf entschieden, welche Zusammensetzung der Lerngruppe am günstigsten ist.

Alle Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Verschiedenheit als gleichberechtigte Mitglieder einer heterogenen Gruppe wahrgenommen. Alle haben ein Recht auf Bildung. Die Ziele sind an individuellen Förderplänen und kompetenz­orientierten Arbeitsplänen, die im Moment aktualisiert und evaluiert werden, orientiert.

Eltern von Kindern mit diagnostizierten bzw. vermuteten sonderpädagogischen Förderschwerpunkten oder mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen beraten wir frühzeitig, ob unsere Schule der optimale Förderort für das Kind ist.

Die Aufmerksamkeit liegt auf der Weiterentwicklung inklusiven Denkens. Gleichzeitig wird versucht, alle Formen der Ausgrenzung zu verringern.

Sonderpädagogische Förderbereiche

SopäGraph

Gestaltung des Unterrichts

Bei uns werden die Kinder in jahrgangsgebundenen Klassen unterrichtet. Das Gemeinsame Lernen findet in gemeinsamer Verantwortung von sonderpädagogischer Lehrkraft und Grundschullehrkraft statt. Lernprozesse werden mithilfe individueller Förderpläne geplant und organisiert. Die Förderpläne werden von der sonderpädagogischen Lehrkraft und der Grundschullehrkraft gemeinsam erstellt, regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben. Die Federführung liegt dabei bei der sonderpädagogischen Lehrkraft. Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf lernen teilweise zielgleich, d. h., für diese Kinder gelten die allgemeinen Unterrichtsziele und Kompetenzerwartungen der Regelschule. Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ werden grundsätzlich zieldifferent unterrichtet, d. h., die anvisierten Unterrichtsziele und Kompetenzerwartungen richten sich nach ihrem individuellen Lernstand und ihren Fähigkeiten. Um dem Anspruch der individuellen Förderung gerecht zu werden, nutzen die Lehrer/-innen vielfältige methodisch-didaktische Variationsmöglichkeiten der Differenzierung. Das beinhaltet sowohl die Variation des Lerninhalts, der Lernmethoden und der Medien als auch die Differenzierung der Hausaufgaben und der Leistungsbeurteilungen. In allen Klassen wird nach dem Prinzip „So viel wie möglich gemeinsam, so viel wie nötig getrennt“ gearbeitet. Das bedeutet, dass möglichst viel Unterrichtszeit im gewohnten Lernverband stattfindet. In den Fächern Deutsch und Mathematik lernen die Schüler/-innen in ihrer Klassengemeinschaft u. a. mithilfe von Tages- und Wochenplänen, die in Abstimmung mit den Förderplänen erstellt werden. Im Bedarfsfall werden auch Maßnahmen der äußeren Differenzierung getroffen: In einem separaten Förderraum werden die Kinder intensiv in Kleingruppen oder einzeln entsprechend der festgelegten Ziele ihres individuellen Förderplans gefördert. Kleingruppen und Einzelförderung können z. B. im Bereich soziale und emotionale Entwicklung sinnvoll sein, aber auch zur Förderung in den Fächern Mathematik und Deutsch oder im Bereich der Wahrnehmung, Grob- und Feinmotorik (z.B. Psycho-Motorik AG im OGS-Bereich) und Konzentration.

Die Förderung der Schüler/-innen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung findet vor allem im täglichen Unterricht statt, indem hier regelmäßig Spiele und Verstärkersysteme zum sozialen Lernen eingesetzt werden.

Langfristig benötigen wir einen Trainingsraum (s. Kooperation mit der OGS). Wünschenswert wäre ein Werkraum, um unter anderem die motorischen Kompetenzen auszubauen. Aktuell beantragen wir Mittel, um unsere Bücherei auszustatten.

Außerdem benötigen wir eine Klassenraumausstattung, die uns flexibel auf bestimmte Bedarfe reagieren lässt: Beamer in allen Klassenzimmern mit Verbindung zum Endgerät (z.B. Tablet oder PC), Drucker mit Patronen, iPads, Schallschutzkopfhörer, Kopfhörer für die PCs etc., ausreichend Schüler-PCs ...

 

Teamformen im Unterricht und personelle Rahmenbedingungen

Die praktische Umsetzung der nachfolgenden Teamformen in unserem Unterrichtsalltag steht und fällt mit den vorhandenen personellen Ressourcen.

Kooperationsform2

Beschreibung

Lehrer/in und Beobachter/in (one teach, one observe)

 

Während eine Lehrkraft unterrichtet, beobachtet eine andere Lehrkraft. Die Aufgabe der Beobachtung kann dabei sowohl von der Sonderpädagogin als auch von der Grundschullehrkraft übernommen werden. So können beide Professionen aus der je eigenen Sicht wertvolle Erkenntnisse gewinnen und anschließend im Reflexionsprozess nutzbar machen. In dieser Phase sammelt die Förderschullehrkraft Eindrücke, um die Grundschullehrkraft optimal in der Förderung der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf unterstützen zu können. Sie gibt Tipps und Hilfen an die Grundschullehrkraft weiter.

Wir würden diese Form der Kooperation gerne dauerhaft anbieten können, das gelingt jedoch nur mit ausreichend zur Verfügung stehenden Personalien. Die ausgebildete Sonderpädagogin steht uns mit 28 Stunden zur Verfügung, die im Schuljahr 2018/19 auf neun Klassen zur sonderpädagogischen Unterstützung verteilt werden. Wünschenswert wäre mindestens eine weitere Förderschullehrkraft.

Lehrer/in und Helfer/in (one teach, one assist)

 

Die Unterrichtsverantwortung liegt bei einer Lehrkraft, während eine weitere Person die Schülerinnen und Schüler gezielt unterstützt. Die Helferfunktion kann von z.B. Lehrkräften oder der Schulbegleitung übernommen werden. Für unser Inklusionskonzept ist es unerlässlich, dass die Schulbegleitung als personelle Ressource auch in Zukunft dauerhaft und in jeder Klasse zur Verfügung steht und verlässlich ist. Dazu kommt, dass im OGS-Bereich weitere qualifizierte Fachkräfte dringend benötigt werden.

Stationsunterricht (station teaching)

Die Lerninhalte werden auf Stationen verteilt, während die Kinder rotieren. Stationen werden von Lehrkräften oder im seltenen Idealfall zusätzlich von anderen Fachkräften betreut. Sozialpädagogische Fachkräfte unterstützen uns nur mit sechs Stunden. Besonders in der Schuleingangsphase benötigen wir dringend mehr sozialpädagogische Unterstützung.

Parallelunterricht (parallel teaching)

 

Zwei Lehrkräfte unterrichten parallel die in zwei Kleingruppen aufgeteilte Klasse. Dabei werden teilweise auch unterschiedliche Räume genutzt.

Niveaudifferenzierter Unterricht (alternative teaching)

 

Während eine Lehrkraft die große Gruppe unterrichtet, bietet eine weitere Lehrkraft oder Fachkraft (z.B. die Sonderpädagogin oder Sozialpädagogin) ein leistungs­differenziertes Angebot für eine kleinere Gruppe an. Das ist unsere Lernoase. Das ist die häufigste Form der Kooperation bei uns: Die Fachkraft fördert eine Gruppe an zielgleich, zieldifferent und/oder präventiv geförderten Schülerinnen und Schülern sowie Regelschülerinnen und -schüler in einer Kleingruppe parallel zum Unterricht. Bei der Gruppenzusammensetzung wird darauf geachtet und Wert gelegt, dass sowohl Stärken als auch Schwächen berücksichtigt werden. Deswegen ist diese Form des niveaudifferenzierten Unterrichts in seiner Zusammen­setzung sehr flexibel gestaltet. So wird z.B. die Fachkraft zu einer festen Bezugsperson für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen.

Zusatzunterricht (supplement teaching)

Eine Lehrperson führt die Unterrichtsstunde durch. Die andere Person bietet zusätzliches Material und differenzierte Hilfen für die diejenigen Schülerinnen und Schüler an, die die Aufgaben so nicht bewältigen können.

Gemeinsamer Unterricht (Team Teaching)

 

Beide Lehrkräfte unterrichten die Klasse gemeinsam zur gleichen Zeit. Nach vorheriger Planung und Absprache führen beide Lehrkräfte gleichwertig den Unterricht durch. Ein konkretes Beispiel: Während die eine Lehrkraft das Lehrer-Schüler-Gespräch moderiert, entwickelt die andere Lehrkraft begleitend das Tafelbild. Bisher ist diese Form aus organisatorischen Gründen und mangels Personal leider nicht möglich. Wir benötigen hierfür dringen acht weitere Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen.

Inklusion im offenen Ganztag am Nachmittag

Fertigkeiten und Kompetenzen zur Teilhabe können nicht allein im schulischen Unterricht erworben werden. Die mit Inklusion verbundenen Leitgedanken und Werte durchdringen das gesamte Schulleben. Dabei besteht kein Unterschied zwischen den Unterrichtsangeboten am Vormittag und den außerunterrichtlichen Angeboten am Nachmittag.

Bereits in den Zielen des Ganztags ist geregelt, Benachteiligung auszugleichen (BASS 12-63, Abs. 3.1).

Bildung, Erziehung und Betreuung bilden den Auftrag des Ganztags.

Neben Lernzeiten mit offenen Unterrichtsformen werden verschiedene AGs

angeboten. Förderangebote mit dem Schwerpunkt der Sprach- und Bewegungsförderung (z.B. Lese-AG) sind ebenfalls fester Bestandteil des Ganztags. Die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams (z.B. Lernzeiten und Förderangebote gemeinsam mit Lehrkräften) ermöglicht eine ganzheitliche und nachhaltige Förderung. Dabei ist die Anerkennung von Vielfalt der Grundsatz des gemeinsamen Lernens und Lebens. Alle am Leben und Lernen der Schülerinnen und Schüler Beteiligten verfolgen ein Ziel: Wir wollen die Schülerinnen und Schüler bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützen. Dafür nutzen wir im Team unsere unterschiedlichen Potentiale, tauschen uns aus und unterstützen uns gegenseitig. Die Voraussetzung hierfür ist, dass die unterschiedlichen Professionen sich immer wieder neu aufeinander einlassen. Diese Teamarbeit bereichert unsere pädagogische Arbeit, weil nur so unterschiedliche Blickwinkel ein ganzheitliches Bild der Schülerinnen und Schüler zeichnen können.

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen besuchen genauso wie andere unserer Schülerinnen und Schüler auch unsere OGS. Dort finden sie ein Team, das Wert darauf legt, dass die inklusiven Strukturen auch beim Lernen am Nachmittag gelebt werden können. Um eine inklusive Schulkultur zu bilden, wird den Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auch eine bedarfsgerechte und erfolgreiche Förderung im gemeinsamen offenen Ganztag angeboten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im offenen Ganztag werden stetig fortgebildet und weiter qualifiziert.

Wünschenswert wäre, dass die Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter auch im Nachmittagsbereich den Schülerinnen und Schülern als Ressource zur Verfügung stehen würden, um die optimale Förderung im Ganztag gewährleisten zu können. Die Umsetzung dieses Wunschs gestaltet sich derzeit problematisch. Genauso problematisch gestaltet sich die Vertretung von Schulbegleitung im Krankheitsfall im Vormittags- und Nachmittagsbereich. Wir versuchen dieses Problem zu lösen, indem wir betroffenen Eltern immer dazu raten, Schulbegleitung zu beantragen und Appelle an den Schulträger äußern. Wir wünschen uns, dass wir langfristig einen Pool an Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern, die wir flexibel und bedarfsorientiert einsetzen können. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, erfahrene Schulbegleiterinnen und -begleiter als Klassenhilfe vorzustellen, so dass die Kindern, denen die Schulbegleitung zugeteilt wurde, nicht den Stempel „Inklusionskind“ erhalten haben. Gerne würden wir dieses Konzept durch ausreichende personelle Ressourcen und pädagogische Eignung der handelnden Personen ausweiten.

Dringend benötigen wir Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, nicht nur, weil wir Standortfaktor 5 bei VERA sind.

Die Kooperation mit der OGS besteht aus folgenden Elementen:

  • regelmäßige Besprechungstermine zwischen der OGS-Leitung und der Schulleitung

  • OGS-Gespräche der Bezugserzieherinnen und -erzieher mit der Klassenleitung

  • Kooperation mit außerschulischen Kooperationspartnern

  • Networking

  • regelmäßige Besprechungstermine zwischen der OGS-Leitung und der Schulleitung und bei Bedarf weiterer Fachkräfte

  • Teilnahme der OGS an Fortbildungen, Konferenzen, Steuergruppen und Dienstbesprechungen

  • Absprachen zu Elterngesprächen und bei Bedarf gemeinsame Elterngespräche

  • gemeinsame Schulveranstaltungen

  • gemeinsame Projekte (z.B. Bücherei bis nach dem Sommerferien 2018)

  • Austausch im Elterncafé (einmal im Monat)

Damit die Weiterentwicklung inklusiven Denkens optimal funktioniert, wünschen wir uns eine noch engere Verzahnung zwischen Vormittags- und Nachmittagsbereich in folgender Hinsicht:

  • zeitliche Ressourcen für Besprechungen

  • zeitliche und personelle Ressourcen z.B. zur Unterstützung der Erzieherinnen und Erzieher bei der Leseförderung

  • Umsetzung des Erziehungskonzepts auch am Nachmittag mit Hilfe von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen

  • zeitweise unterstützender Einsatz der OGS-Gruppenleitungen im Vormittagsunterricht (in Anlehnung an das Pausenkonzept)

  • mehr Lehrerstunden im Ganztag

  • Trainingsraum für soziales Training

Soziale Inklusion

Der Begriff Soziale Integration oder Soziale Inklusion erfordert, dass in unserer schulischen Lern- und Lebensgemeinschaft alle Menschen vollwertig aufgenommen sind. Soziale Inklusion wird dann verwirklicht, wenn jede Schülerin und jeder Schüler in seiner oder ihrer Individualität von der Schulgemeinschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, aktiv teilzunehmen. Um soziale Inklusion in der Schule und vor allem in der Klassengemeinschaft zu erreichen, bedarf es eines offenen Umgangs mit Beeinträchtigungen und aktiver Unterstützungsmaßnahmen durch die Schülerinnen und Schüler. Das bedeutet, dass wir beispielsweise im Klassenrat oder Unterrichtsgespräch den Umgang mit schwierigen Situationen thematisieren. Dabei steht im Mittelpunkt, welche Hilfen die Schülerinnen und Schüler leisten können. Diese Offenheit ist wichtig, um Schülerinnen und Schülern, die einen großen Gerechtigkeitssinn haben, aufzuzeigen, warum eine andere Person besondere Unterstützungsmaßnahmen bekommt. Allen Schülerinnen und Schülern sollen die Unterstützungsmaßnahmen transparent sein, so sollen alle aktiv an der Inklusion beteiligt werden. Soziale Inklusion bedeutet auch, dass jedes Kind mit Förderschwerpunkt an allen schulischen Aktivitäten teilhaben kann.

Im Rahmen unseres Erziehungskonzepts haben wir Folgendes entwickelt:

  • allgemein verbindliche Schul- und Pausenregeln,

  • Katalog zum Umgang mit Regelverstößen oder zum Umgang mit sehr herausforderndem Verhalten,

  • Konfliktberatung, wenn z.B. die unterrichtlichen Maßnahmen nicht mehr greifen,

  • Streitschlichter,

  • in Planung: Teamgeisterstunde

  • Sozialtraining bei Bedarf

  • weitere AGs zur gemeinsamen Arbeit an verbindenden Themen ohne Leistungsdruck, z.B. Koch-AG, Garten-AG in Planung, Tanz-AG, Bewegungs-AG, Psychomotorik AG

  • Projekte, z.B. Trommelzauber, Zirkusprojekt,

  • und vieles mehr...

Beteiligte im multiprofessionellen Team

Grundsätze und Säulen der Teamarbeit sind:

  • Respekt

  • Kooperation und gegenseitige Akzeptanz

  • klare Rollendefinition

  • Spaß

  • Rücksichtnahme

  • Vertrauen und Verlässlichkeit

  • Absprachen treffen

  • Abstimmung

  • Bereicherung durch Ideenvielfalt

  • Offenheit

  • Bereitschaft zur Teamarbeit

  • kollegiale Fallberatung

  • Professionalität

  • Ehrlichkeit

  • konstruktive Kritik

  • Sicherheit

  • Hilfestellung/Unterstützung: emotional, fachlich, gedanklich

  • Zeitmanagement, ausreichend Zeit

  • Arbeit gerecht verteilen

  • Arbeit auf gleicher Ebene, Arbeit auf Augenhöhe

  • Gewaltfreie Kommunikation

  • Empathie

  • Lernzuwachs

  • Kompromissfähigkeit

  • gemeinsame Ziele und Entscheidungen

  • Gemeinsam Lösungen suchen

  • Lösungsorientierung

Wir arbeiten im multiprofessionellen Team zusammen. Dieses besteht aus:

  • Grundschullehrkräfte

  • Sozialpädagogische Fachkraft

  • Sonderpädagogin

  • Erzieherinnen und Erzieher

  • Schulbegleitung

  • Eltern

  • Seelsorger

  • Kinder

  • ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer

  • Hausmeister

  • Sekretärin

  • Schulhund

Außerschulische Kooperationspartner und pädagogisches Netzwerk

Da wir praktisches und theoretisches Lernen gleichermaßen fördern wollen, kooperieren wir mit vielen außerschulischen Partnern und pflegen unser pädagogisches Netzwerk. Auch bei auftretenden Schwierigkeiten können wir so unsere Grenzen bezüglich unserer Kompetenzen erkennen und uns an Expertinnen und Experten wenden.

  • Kirche

  • Erziehungsberatungsstelle

  • Seniorenzentrum und -residenzen

  • Musikschule

  • Tanzschule

  • Fußball und andere Sportvereine

  • Schachverein

  • Autismuszentrum

  • Stadtteilbibliothek Huckarde

  • Schulpsychologischer Dienst

  • Jugendhilfedienst

  • Polizei

  • Jugendfreizeitstätte

  • Verkehrswacht

  • Theater

  • Frauenärztin

  • Eislaufhalle

  • Schwimmbad

  • ...

Curriculare Fabel3

Es gab einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule. Das Lernen bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen, Fischefangen und Schwimmen. Und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet. Die Ente war gut im Schwimmen. Im Fliegen war sie aber eher durchschnittlich, und im Rennen ein besonders hoffnungsloser Fall. Weil sie im Rennen schlechte Noten hatte, musste sie den Schwimmunterricht ausfallen lassen und nachsitzen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Der Bär hatte seine eigene Methode Fische zu fangen. Er wollte die Fische immer mit der Pfote fangen und nicht mit der Angelrute, wie es im Lehrplan stand. Der Angelunterricht machte dem Bär keinen Spaß, er schwänzte schließlich immer mehr den Unterricht und bekam als Quittung dafür auf dem Zeugnis eine „Sechs“ im Fischefangen. Das Kaninchen war im Rennen der Klassenbeste, mindestens anfänglich. Wegen des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen bekam das Kaninchen einen Nervenzusammenbruch und wurde in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert. Das Eichhörnchen war im Klettern einsame Spitzenklasse und ohne Konkurrenz, aber das Eichhörnchen war ein Problemschüler. In den Flugstunden begannen alle Übungen am Boden, das Eichhörnchen wollte aber unbedingt oben im Baumwipfel beginnen. Wegen seiner Eigensinnigkeit bekam das Eichhörnchen mehrere Einträge ins Klassenbuch und wurde schließlich als „verhaltensgestört“ und „erziehungsschwierig“ in eine Sonderschule überwiesen. Die Präriehunde legten vor allen Dingen Wert auf praktische Dinge, die man im Leben auch gebrauchen kann - zum Beispiel Buddeln. Doch die Schulbehörde lehnte es ab, Buddeln in das Curriculum aufzunehmen. Deshalb gaben die Präriehunde ihre Jungen zum Dachs in eine Privatschule. Am Ende des Jahres hielt ein anormaler Aal, der gut schwimmen, etwas rennen, klettern, fliegen und Fischefangen konnte, als Schulbester die Schlussansprache.

Schulbegleitung

Im Anhang befindet sich ein Orientierungsrahmen für die Zusammenarbeit mit den Inklusionshelferinnen und -helfern.

Grundsätze

  • Die Hauptansprechpartnerinnen/die Hauptansprechpartner für Eltern bleibt die jeweilige Klassenlehrkraft.

  • Schulische Inhalte und methodische Entscheidungen, Hausaufgaben und Förderentscheidungen liegen in der Verantwortung der Lehrkräfte.

  • Es finden regelmäßige Absprachen mit der Klassenlehrkraft statt, welchem Kind bzw. welchen Kindern man sich zuwendet.

  • Sie können Überlegungen bezüglich der Förderung eines Kindes einbringen.

  • Klassenarbeiten, Schultests und allgemeine Leistungsüberprüfungen dürfen bei zielgleich unterrichteten Kindern von Ihnen nicht beeinflusst werden.

  • Bei massiven Störungen (Selbst- oder Fremdgefährdung) eines Kindes stimmen Sie die weiteren Entscheidungen mit der Lehrkraft, der jeweiligen Erzieherin oder dem Erzieher, oder der Sonderpädagogin ab.

  • Für Absprachen zwischen der jeweiligen Klassenlehrkraft und Ihnen in Bezug auf die praktische Umsetzung der Hilfen im Unterricht sollten Zeiten abgesprochen werden.

  • Sie unterliegen der Schweigepflicht – ausgenommen Informationen über das anvertraute Kind an Eltern und Lehrkräfte.

  • Die Pausenzeiten sind dem Aufsichtsplan im Lehrerzimmer zu entnehmen.

  • Stundenzettel werden bei Bedarf von der Klassenlehrkraft abgezeichnet.

Die Übersicht basiert auf Empfehlungen des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie der Kommunalen Spitzenverbände zu den Aufgabenfeldern einer Schulbegleitung im Zusammenhang mit der schulischen Bildung von Schülerinnen und Schülern. Hier möchten wir vorab noch einmal herausstellen, dass alle Tätigkeiten, die die Kinder selbst leisten können, ihnen nicht abgenommen werden sollen. Das Ziel ist immer die zunehmende Selbstständigkeit der Kinder.

Anhang

Liebe Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter,

wir freuen uns, dass Sie die Kinder und uns an unserer Schule unterstützen möchten und dass Sie dazu beitragen werden, den Schullalltag für viele Kinder zu ermöglichen oder zu verbessern.

Wir sind als Schule immer darum bemüht, jede Schülerin und jeden Schüler bestmöglich zu fördern. Dafür sind wir auf eine gute Zusammenarbeit unseres Kollegiums und aller beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Nur auf diese Weise können wir für unsere Schülerinnen und Schüler den Schulalltag im Sinne eines Lernzuwachses im Hinblick auf Lernkompetenzen und soziale Fähigkeiten gewinnbringend gestalten. Besonderen Wert legen wir dabei auf ein kooperatives Miteinander, das geprägt ist von Zuverlässigkeit, Respekt, regem Austausch und Teamfähigkeit.

Um Ihnen den Einstieg ein wenig zu erleichtern, haben wir wichtige Informationen für Sie zusammengetragen, die eine gelungene Kooperation erfahrungsgemäß erleichtern.

Im Folgenden erhalten Sie einige Orientierungshilfen sowie eine Übersicht über organisatorische Abläufe, die für Ihren Einsatzbereich wichtig sind.

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie sich an mich und an die Lehrkräfte der Schule richten. Durch eine gute Kommunikation erübrigt sich so manche Schwierigkeit.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Bei lebenspraktischen Aufgaben

Dazu gehört NICHT

- Unterstützung beim Essen und Trinken

- Hilfe beim Wechsel der

Unterrichtsräume, insbesondere

Treppensteigen

- Hilfe bei der Orientierung auf dem

Schulgelände

- Hilfe beim An-, Aus- und Umziehen

- Tragen des Schulranzens

- Begleitung des Schulweges (nur in

Ausnahmefällen möglich  muss

separat beantragt werden)

- Betreuung eines Kindes außerhalb der

Schulzeit (außer schulische

Veranstaltungen)

Im Unterricht und im Nachmittagsbereich

Dazu gehört NICHT

- Unterstützung beim Herrichten des

Arbeitsplatzes

- Wiederholung und Verdeutlichung von

Arbeitsanweisungen der Lehrkräfte

- wenn nötig zum Arbeiten mit einem Kind

zusätzliche Räume nutzen

- persönliche Ansprache und

Ermunterung

- Mitschreiben des Unterrichtsstoffes bei

motorischer Einschränkung eines

Schülers

- Umsetzen von Übungssequenzen mit

Mitschüler/innen im Rahmen des

Unterrichts

- Einzelförderung, z.B. im Rahmen von

Wochenplänen, o.ä., die vom Lehrer

erstellt sind

- Unterstützung beim Wechsel der

Arbeitsform (Einzel-/Partner-

/Gruppenarbeit)

- Allgemeinen Lehrstoff selbstständig für

ein Kind anpassen

- Nachhilfe

- Verbesserung der Noten

- Hausaufgaben geben

- Beaufsichtigung der ganzen Klasse

Im sozial-emotionalen Bereich

Dazu gehört NICHT

- Motivation

- Wiederholen und Einüben von Regeln

- Strukturierung des Schulalltags

- Unterstützung bei der Kontaktaufnahme

- Erklärung von Verhalten/Signalen von

anderen Kindern

- Hilfe und Impulse bei der Umsetzung

von Aufgaben

- „Auszeiten“ begleiten

- Unterstützung bei der Organisation des

Arbeitsplatzes

- Förderung der Selbstständigkeit

- Regeln erstellen

- Bestrafen

- Strafarbeiten aufgeben

Bei schulischen Veranstaltungen und während der Pause

Dazu gehört NICHT

- Pausenaufsicht für die ganze Klasse

bzw. Schule nach Aufsichtsplan

- Förderung von Kontakten bzw. der

Kontaktaufnahme zwischen den Kindern

- Betreuung an Wandertagen

- Betreuung und Versorgung bei

Ausflügen und Klassenfahrten

- Unterstützung und Betreuung in AGs

 

Im pflegerischen Bereich

Dazu gehört NICHT

- Hilfe bei Toilettengängen

- Windeln wechseln

- Umlagerungen

- angemessene Unterstützung bei der

Bewältigung von Wegen mit dem

Rollstuhl, Rollator oder Treppenlift

- Blutabzuckerkontrolle, Bedienung der

Insulin-Pumpe (z.B. bei der Diabetes-

Versorgung)

- Katheterisieren

- Stomaversorgung

- Spritzen

1 Schöler, Jutta (2012): Über Integration hinaus – was Inklusion bedeutet. In: Raabits 2012 Inklusion, S. 3-12

2 Magdalena Johnson in: Zeitschrift für Inklusion-online.net, http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/262/248, Stand: 04.04.2016

3 www.bpv-vbe.de/fileadmin/upload/inklusion/Curriculare_Fabel.pdf und www.zfsl-dortmund.nrw.de/...auf_dem.../WOCKEN-Inklusion.ppt (14.06.2014)